UNESCO-Club für die UNESCO-Schule am Maschsee, Bismarckschule Hannover, e.V.

 

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ERSTER BERICHT

 

  Die Bismarckschule Hannover nimmt in diesem Jahr erstmalig am Projekt »InfoSCHUL II-2« teil. Das bundesweite Projekt gliedert sich in einzelne Schulverbünde. Für die 12 Schulen im Raum Hannover wird die Koordination von der IGS Garbsen durchgeführt. Das Projekt geht auf eine Initiative des Bundesforschungsministeriums zurück, das auch die Finanzierung sichert.
 

 

Das Ziel ist, die Medien- und Internet-Kompetenz der Schulen gerade in den nicht-mathematischen Fächern zu stärken und deren Ausrüstung mit fachlich zuzuordnender Hard- und Software zu fördern. Dafür stehen jeder Verbundschule 20.000,-- DM für das Schuljahr 2001/2002 zur Verfügung.

Die Bismarckschule konzentriert ihre Projektteilnahme auf das Fach Erdkunde und die Integration ihrer interkulturellen Arbeit als UNESCO-Projekt-Schule mit UNESCO-AG, UNESCO-Club für die UNESCO-Schule am Maschsee, Bismarckschule Hannover, e.V. und weitere Aktivitäten der Interkulturellen Bildung.

Der erste Arbeitsschwerpunkt lag beim Erdkunde-Leistungskurs in der 13. Klasse mit dem Thema »Transformationsräume und Semiperipherien«, bei dem die Studienfahrt nach Kraków (Polen) als interdisziplinärer Arbeitsbereich mit Hilfe neuer Medien vorbereitet, durchgeführt und ausgewertet wird.

Die Ergebnissicherung soll, verlinkt mit der Internet-Seite des InfoSCHUL-Verbundes, als „Internetauftritt“ in einer selbst gestalteten Präsentation im Kontext der Internet-Adresse der Schule www.Bismarckschule.de veröffentlicht werden. Die Inhalte sollen parallel dazu in einer Heft-Publikation in der Schriftenreihe des UNESCO-Clubs für die UNESCO-Schule am Maschsee, Bismarckschule Hannover, e.V. gedruckt und auch über den Buchhandel verfügbar gemacht werden.

Die Ergebnisse der InfoSCHUL-Aktivitäten der Bismarckschule werden in Verbundtagungen (nächster Termin: 10./11. Januar 2002 in Goslar) und im überregionalen fachlichen Erfahrungsaustausch (nächster Termin: 30./31. Januar 2002 in Hamburg) vorgestellt und weiter entwickelt.

Hannover, 20.12.2001

Gerhard Voigt als InfoSCHUL-Projektkoordinator an der Bismarckschule

 

Zwischenbericht X/01         

1. Projekt - Eckdaten

 

 

 

 

Projekttitel

 

»Länderübergreifende
elektronische Partnerschaften«

Schule, Ort, URL; Schultyp

 

Bismarckschule Hannover

Gymnasium – UNESCO-Projekt-Schule

An der Bismarckschule 5

30173 Hannover

Tel. 0511-168-43456, FAX 0511-168-4371

eMail: <postmaster@bimsch.h.ni.schule.de>

www.unesco-club-bismarckschule.de

www.Bismarckschule.de

Unterrichtsfach bzw. -fächer

 

Erdkunde
Fächerübergreifender Unterricht (AG)

Stufe, Klasse; LK, AG

 

Leistungskurs Erdkunde Klassenstufe 13
UNESCO-Arbeitsgemeinschaft (Sek. I und Sek. II)
INTERNET-Arbeitsgemeinschaft (Sek. I und Sek. II)

Projektleitung; eMail

 

Gerhard Voigt, OStR,  Tel. priv. 0511-824630
eMail: <Bismarckschule.Voigt@gmx.de>
eMail: <Politiklehrerverband.Voigt@web.de>

IuK-technischer Rahmen
(für das Projekt nutzbar)

 

PC-Arbeitsraum mit 12 Arbeitsplätzen (Intranet),
PC-Lehrerarbeitsplätze
(jeweils mit Internet-Zugang),
Medienraum für visuelle Medien,
transportabler Beamer

Verbundthema und -partner, federführende Schule  

InfoSCHUL II-2, federführende Schule: IGS Garb­sen

Kooperationspar­tner (Projektpaten/-sponsoren, einschl. Kurzanga­ben zu Art und Um­fang der Projektunterstützung)  

Verein der Eltern und Förderer der Bismarckschule Hannover: Materielle Unterstützung zur Ausrü­stung im Medien und NT-Bereich

 

2. Erfahrungshorizont/Voraussetzungen

Die Bismarckschule Hannover hat einen mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkt, in dem Informatik und der Umgang mit Neuen Technologien eine bedeutende Rolle spielen.

Die finanziellen Restriktionen des Schulträgers haben aber einer in unserem Sinne adäquate technischen Ausstattung einen engen Rahmen gesetzt, so dass der Verein der Eltern und Förderer der Bismarckschule Hannover, e.V., für ergänzende Anschaffungen recht hohe Beträge aufbringen musste und auch als Kooperationspartner und Förderer des InfoSCHUL-Projektes eingetreten ist. Nicht befriedigend ist im Augenblick noch die dezentrale Verfügbarkeit über Informationstechnologien und Neue Medien in Fach- und Klassenräumen, die vor allem die Arbeitsmöglichkeiten im gewählten Thema für die Info-Schul-Teilnahme im Bereich des Aufgabenfeldes B (Gesellschaftswissenschaften: hier vor allem Erdkunde und Interkulturelles Lernen in einer UNESCO-Projekt-Schule) erschweren und von Raum- und Stundenplanverschiebungen abhängig machen.

Positive Auswirkungen auf die Pflege und Nutzung der PC-Einrichtung hat die Einstel­lung eines professionellen Netzwerkadiministrators auf ABM-Stelle mit finanzieller Un­terstützung der Stadt Hannover, des Arbeitsamtes und des Vereins der Eltern und Förderer der Bismarckschule Hannover, e.V., der die kontinuierliche Arbeit mit dem Leistungskurs Erdkunde im InfoSCHUL-Projekt überhaupt erst möglich macht.

Die Bismarckschule Hannover beteiligt sich parallel zu InfoSCHUL auch am n21-Projekt und im laufenden Schuljahr am »Schulinternet«-Angebot von education-one/Schroedel. Kontakte zur Wirtschaft und zu Betrieben der NT werden für das Arbeitsfeld Berufsinformation, Berufsfeldbezogener Unterricht und Betriebspraktika systematisch aufgebaut und ausgewertet.

3. Zielsetzungen/Projektidee

3.1 Kurzbeschreibung der Projektidee

»Länderübergreifende elektronische Partnerschaften« sollen einerseits fachlich im Erdkunde-Unterricht und praxisbezogen in der Vorbereitung und Auswertung einer thematischen Studienfahrt zum re­gionalen Themenbereich geographischer und gesell­schaftlicher Transformationsprozesse in Ost- und Südosteuropa erarbeitet und begründet sowie in ihrer Einbindung in die UNESCO-Projekt-Schul-Arbeit einschließlich der Förderung von Schulpartnerschaften der Bismarckschule vertieft werden. Dies dient in wesentlicher Weise auch der Erprobung exemplarischer integrativer Lernformen im Fachunterricht im gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld.

3.2 Konkretisierung der Zielsetzungen gemäß För­dermaß­nahme

Projektträger sind Kurse der Sekundarstufe II und die in Arbeitsgemeinschaften konzentrierte UNESCO-Projekt-Schul-Arbeit, konkret im Schuljahr 2001/2002 der Erdkunde-Leistungskurs im 3. Semester [13 EK 1-LK] unter der Leitung von OStR Gerhard Voigt mit dem Kurs-Thema: »Transformationsräume und Semiperipherien« (Raumbezug: Osteuropa und die Türkei), sowie die jahrgangsübergreifenden Arbeitsgemeinschaften »UNESCO-AG« [Leitung OStR’ Kolbe], »Internet-AG« [Leitung StR Gudschun] und »Türkei-AG«, die eine Austauschfahrt bzw. Studienfahrt in die Türkei in den Osterferien 2002 plant.

Geplant ist ein integrativer, internet-gestützter Arbeitsansatz, der traditionelle materialfundierte erdkundliche Arbeit mit selbständiger Internet-Recherche unter Einbeziehung von (Zeitungs-) Archiven und der praktischen Arbeit im Gelände auf Studienfahrten verbindet.

Für den Leistungskurs ist im Herbst 2001 eine Studienfahrt nach Krakau (Polen) durchgeführt worden, die in der genannten Form vorbereitet und ausgewertet wird. Ursprünglich war ein Studienfahrt-Abschluss in  Lemberg (Ukraine) geplant, um das Thema »Galizien« geographisch und historisch vertiefen und ein Vergleichsbeispiel eines weiteren Transformationsprozesses mit thematisieren zu können. Der Reisanteil in der Ukraine ließ sich nicht realisieren. Das Thema Galizien/Lemberg bleibt aber weiterhin Unterrichtsstoff im Leistungskurs. Unterstützt wurde und wird dieses Projekt vom geographi­schen Institut der Jagiellonen-Universität Krakau, Prof. Dr. Bronislaw Kortus. Ein erster Reisebericht ist unter www.Bismarckschule.de in den Internet-Auftritt der Schule gestellt worden.

Die Schülerinnen und Schüler des Erdkunde-Leistungskurses verbringen einen beträchtlichen Teil der Unterrichts- und Hausaufgabenzeit mit Recherchen am PC und bei der Erstellung von Berichten unter Zuhilfenahme verschiedener Gestaltungsprogramme, die die Ergebnisse vorbereiten sollen auf eine parallele Print- und Online-Publikation. Leider konnte der anvisierte Ansatz, auch die Organisation der Studienfahrt mit Hilfe von Online-Techniken durchzuführen wegen mangelnder Ausstattung und EDV-Kompetenz der polnischen Partner nicht realisiert werden. Doch auch diese realistische Erfahrung ist für den Unterrichtserfolg als positives Ergebnis zu werten.

Einbezogen wird zusätzlich die existierende Schulpartnerschaft mit der Istanbul Lisesi, bei der elektronische Formen der inhaltlichen Zusammenarbeit erprobt werden sollen; dieser Kontakt soll mit der erwähnten Türkeireise einer Schülergruppe ergänzt werden.

3.3 Skizzierung der geplanten Projektergebnisse

Die Arbeit im InfoSCHUL-Projekt umfasst folgende Schwerpunkte und Perspektiven:

Unterrichtsbezogene Materialrecherche unter Einbeziehung von wissenschaftlichen und publizistischen Archiven/Datenbanken (GENIOS, GPI u.a.). Die entwickelten Kompetenzen sollen in Dokumentationen und Berichten den Kolleginnen und Kollegen der Bismarckschule Hannover für eine mögliche und erweiternde Weiterarbeit zur Verfügung gestellt werden. Dazu soll eine CD-ROM von den Schülerinnen und Schüler erstellt werden.

Kommunikationsbeziehungen in der Vorbereitung der Studienfahrten nach Polen und in die Ukraine mit dem Erdkunde-Leistungskurs und in die Türkei mit einer Schülergruppe

  wobei schon die Reisevorbereitung und Planung auf den schulischen Internetseiten unter <www.bismarckschule.de> dokumentiert worden ist und

  die organisatorische Vorbereitung über Internet und eMail mit Kontakten zur Istanbul Lisesi unterstützt wird.

Wie schon angedeutet, bereitet diese eher optimistische Planungsperspektive in den ersten Praxisversuchen Schwierigkeiten, da die EDV-Kompetenz bei den ausländischen Bildungsinstitutionen noch deutlich geringer ist als bei uns und eigentlich nur Kontakte über eMail einigermaßen zuverlässig funktionieren, während Daten- und Informationsaustausch über Internet bisher wenig erfolgreich blieb.

Dokumentation der Ergebnisse auf der Internet-Seite der Bismarckschule und

  Einrichtung einer eigenen Internet-Seite u.a. für den UNESCO-Club für die UNESCO-Schule am Maschsee, Bismarckschule Hannover, der die UNESCO-Au­ßenbeziehungen der Schule koordiniert.

3.4 Erwartungen an das Projekt
(aus Sicht der verschiedenen Beteiligten)

Die Schulleitung der Bismarckschule Hannover erwartet von der Beteiligung am Info­SCHUL-Projekt, dass die Selbstverständlichkeit der PC- und Internetnutzung über den engeren Informatik- und Mathematikbereich hinaus größer wird und die PC-Ausrüstung eine vielfältigere fachlich-unterrichtliche Nutzung erfährt als es bisher der Fall war. In Ansätzen konnte dies auch schon angestoßene werden, obwohl noch parallel zur endgültigen Konfiguration der Netzwerke in der Schule breitere Information und Kompetenzvermittlung erfolgen muss, was in der derzeitigen Situation extremer Unterversorgung mit Fachlehrern und der damit verbundenen Mehrbelastung der Kolleginnen und Kollegen auf enge Grenzen stößt.

Der Leistungskurs Erdkunde als hauptsächlicher Träger der InfoSCHUL-Beteiligung entwickelt vielfältige eigene Initiativen und steht den veränderten Unterrichtsformen unter Einbeziehung der PC-Arbeit sehr aufgeschlossen entgegen. Die Schülerinnen und Schüler erwarten einen vielfältigeren und eigenständigeren Arbeitsablauf und beruflich verwertbare Erfahrungen mit der PC- und Internetarbeit.

Der Kursleiter des Erdkunde-Leistungskurses teilt die Erwartungen seiner Schülerinnen und Schüler, sieht aber auch die Probleme dieser Arbeitsform, die nachfolgend noch thematisiert werden. Vor allem erwartet er positive Ergebnisse durch eine Informations- und Arbeitsvernetzung, die über die eigene Schule hinaus stabile Kommunikationswege erschließt, die nicht nur einseitig auf Rechereche, sondern interaktiv auf Informationsaustausch hin zielen. Dies sieht er als wesentliche Perspektive, Unterricht und UNESCO-Projekt-Schul-Arbeit zu integrieren und gegenseitig fruchtbar zu machen.

3.5 Einschätzung von Chancen und Risiken: Erste Erfahrungen

Die Chancen des InfoSCHUL-Projektes wie sie von den beteiligten Lehrerinnen und Lehrern gesehen werden ergeben sich schon aus den geschilderten Zielsetzungen und werden in Hinblick auf längerfristige Perspektiven noch unter 3.6 erweitert. Wesentliche Stichpunkte zu den Chancen sind:

Vermittlung neuer und berufliche wichtiger Qualifikationen

Überdenken der methodischen Curricula in der Schule

Erprobung und Implantation fächerübergreifender Vermittlungskonzepte

Verbesserte Motivation in der unterrichtlichen Arbeit

Aktuellerer Stand der fachlichen Informationen und Daten

Breiteres Text- und Materialangebot

Erprobung und Förderung kritischer Rezeptionszugänge zum Internet-Angebot

Die Risiken des Arbeitens nach den Vorgaben und Konzepten des InfoSCHUL-Projektes sollten aber auch nicht übersehen werden:

      Durch erhebliche Redundanzen in der Materialrecherche und durch regelmäßige technische Probleme sowohl im eigenen PC-Intranet wie im Internet selbst, kann von einer Zeitersparnis gegenüber traditionellen Unterrichtsformen nur sehr begrenzt die Rede sein.

      Ohne Netzwerkadminstrator sind vor allem selbständige und arbeitsteilige Arbeits­formen kaum durchführbar; es geht viel zu viel Zeit im ‚trouble shooting‘ drauf.

      Die vollständige EDV-/PC-Ausrüstung der Schulen ist und bleibt Utopie; man muss ständig technische oder zeitlich-stundenplanbedingte einschränkende Kompromisse in Kauf nehmen.

      Die Fähigkeit zur Teamarbeit im Kollegium ist ohnehin nur begrenzt; wenn neue Technologien ins Spiel kommen, reduziert sich der aktive Kreis von Kolleginnen und Kollegen noch weiter. Das zu ändern, ist ein wichtiges Ziel des InfoSCHUL-Projektes.

Schülerinnen und Schüler neigen dazu, was für ihre Motivation durchaus zu nutzen ist, Internet-Arbeit vor allem unter spielerischem Aspekt zu sehen; Unkonzentriertheit und unkritischer Umgang mit den Medien und Informationen sind die Folge. Ohne systematische Führung und Kontrolle sind die Arbeitsergebnisse unqualifizierter und unselbständiger als bei traditioneller Buch- und Bibliotheksarbeit, was durch mögliche größere Aktualität nicht ausgeglichen wird.

      Für politische und aktuell-gesellschaftliche Themen bietet die Internet-Arbeit große Vorteile. Diese beschränken sich aber ganz erheblich bei im Gymnasium ebenso notwendigen Frageansätzen, die historische Spezialinformationen, Bezüge zur kulturellen Allgemeinbildung, Einbeziehung klassischer und grundsätzlicher wissenschaftlicher Texte sowie theoretischer Konzeptionen und Paradigmen verlangen. Das Angebot der Hochschulen ist noch sehr uneinheitlich und fachlich unaus­gewogen. Zwar können Universitätsbibliotheken zumindest in Teilen ihrer Bestände recherchiert werden, doch ist dann eine konkrete materiale Bibliotheksarbeit noch immer der Weg der ersten Wahl. Es ist daher Aufgabe des Unterrichtes, die ver­schiedenen Arbeitsformen in ein ausgewogenes und zielorientiertes Gleichgewicht zu bringen, ohne in eine oberflächliche Internet-Euphorie zu verfallen.

3.6 Perspektivplanung

1.     Die Kontakte nach Polen und zur Istanbul Lisesi werden über das Schuljahr hinaus fortgeführt und ausgewertet. Dabei sollen Publikationen vorbereitet werden. Eine darauf bezogene Türkei-Reise mit Schülerinnen und Schüler der Bismarckschule Hannover ist für die Osterferien 2002 in Planung.  Die Planungen mit inhaltlichen wie organisatorischen Einzelheiten sind unter www.Bismarckschule.de im Internet-Auftritt der Schule nachzulesen. Unter Einbeziehung der Deutsch-Türkischen Vereinigung zum sozial- und geisteswissenschaftlichen Austausch (DTA), Hannover, sollen weitere inhaltliche Kontakte zu anderen Schulen in der Türkei geknüpft werden, um dadurch zu einem stabilen deutsch-türkischen Bildungsnetzwerk zu gelangen. Kontakte zu türkischen Hochschulen und vor allem Hochschullehrern im gesellschaftswissenschaftlichen Bereich sowohl an staatlichen wie an Stiftungsuniversitäten werden derzeit geknüpft und auf ihre Einbeziehung in die schulische Arbeit zum Thema Türkei geprüft. Bei Studienfahrten in die Türkei sind solche menschlichen Kontakte von großer Bedeutung. Dies entspricht unseren Aktivitäten im Kontakt mit Polen und der Pflege einer Schulpartnerschaft mit Poznan/Posen, die wie die Schulpartnerschaft mit der Istanbul Lisesi seit nunmehr über 15 Jahren besteht. Auch hier konnte über die Deutsch-polnische Gesellschaft Hannover, e.V., ein dichtes Netzwerk persönlicher und freundschaftlicher Kontakte geknüpft werden, die über den schulischen Bereich auch und gerade Hochschulkontakte pflegt. Die schon erwähnte Studienfahrt nach Kraków im Herbst 2001 im Rahmen des Info­SCHUL-Projektes konnte gerade durch den Kontakt zur Universität Kraków profitie­ren und fachlich anspruchsvoll ausgestaltet werden. Wir versprechen uns von der Umsetzung der Zielsetzungen des InfoSCHUL-Projektes eine neue, aktuellere Qualität der Zusammenarbeit und der gegenseitigen Vernetzung der Aktivitäten, von der auch das nachfolgende Langfristprojekt profitieren soll.

2.     Für die kommenden Jahre (ab 2003) soll als Fortsetzung des Projektes eine inter­nationale Jugendbegegnung in der Jugendbegegnungsstätte Kreisau in Polen vorbereitet werden.

4. Kostenplan

Die Kosten der Teilnahme am InfoSCHUL-Projekt, die aus den zur Verfügung gestellten Mitteln zu bestreiten sind, können an der Bismarckschule Hannover noch nicht zufriedenstellend beziffert werden, da hier die Planung noch nicht abgeschlossen ist. Gespräche mit der Schulleitung und mit den parallelen PC-/NT-Projekten sind bis zum Halbjahreswechsel vorgesehen.

 

   

  Folgende Angaben sind der Ideenstand Oktober 2001:

DM

Recherchekosten

GENIOS u.a., gegenüber Pauschalangebot von GBI herrscht in der Schule noch Skepsis, weil eine hinreichende Nutzung nicht sicher zu stellen ist

 

800,--

Anschaffungskosten für projekterforderliche CD-ROMs und Materialien

Telekommunikations- und Providerkosten, Internet-Homepage

spezifische Kommunikations-, Lehr- und Lernsoftware, insges. ca.

 

 

3000,--

Schulungskosten

?

Reisekosten

geplant sind u.a. eine Wochenendtagung mit den Schülerinnen und Schülern

 

1000,--

Spezifische Literatur

selbsterstellte Unterrichtsmaterialien, parallel zur Internet-Publikation

 

1000,--

Projektspezifische Hard- und Software

(max. 5000 DM; in je­dem Einzelfall mit PT abzustimmen)

muss noch beantragt werden

 

 

5000,--

Öffentlichkeitsarbeit

Informationshefte für die innerschulische und Eltern-Information, Berichtfas­sungen in Druckform für Bibliotheken und Medien, Publikation u.a. in der eigenen Schriftenreihe des UNESCO-Clubs für die UNESCO-Schule am Maschsee, Bismarckschule Hannover, e.V., Druck und Vertrieb

 

 

 

1600,--

Einsatz von Sponsoring-Mitteln

(einschl. Verteilung in­ner­halb des Verbundes);

Verein der Eltern und Förderer der Bismarckschule e.V.

(Hardware, Netzadministrator)

 

 

 

ca. 5000,--

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http://www.UNESCO-Club-Bismarckschule.de
http://www,UNESCO-Club-Hannover.de
An der Bismarckschule 5. D 30173 Hannover
Verantwortlich: Gerhard Voigt, OStR, bismarckschule.voigt@gmx.de

Bearbeitungsstand: 01.05.2008